Taping

Taping ist eine Behandlungsmethode, bei der spezielles, elastisches Pflasterklebeband (Tape) mittels verschiedener Techniken auf der Haut befestigt wird.  In Japan wurde die Kinesio-Tape Methode entwickelt, ausgehend von dem Gedanken, dass Bewegung und Muskelaktivität wichtig sind, um die Gesundheit und Bewegung wiederherzustellen und zu stärken. 

Vor dem Anbringen des Kinesio-Tape werden die Muskeln gestreckt positioniert. Erst dann wird das Tape auf der Haut angebracht. So behalten die Körperteile auch mit Tape vollständige Bewegungsfreiheit. Sobald der Körperteil in eine entspannte Position zurückkehrt, hebt das Tape die Haut ein wenig an.  Dadurch entstehen Freiräume zwischen der Ober- und Unterhaut, wo zahlreiche Rezeptoren, Nervenendungen, Blut- und Lymphgefäße liegen.

Wie wir wissen, befinden sich 85 % der Schmerzpunkte auf der äußersten Hautschicht . Durch das Tape aktiviert sich eine schmerzstillende Stimulation. Der Schmerz verringert sich und der Patient kann sich wieder besser bewegen. 

Taping eignet sich zur Vorbeugung oder Behandlung diverser Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates wie z. B.:

  • Beschwerden an Sehnen und Bändern wie Instabilität oder Entzündungen
  • Beschwerden im muskulären Bereich wie Muskelhartspann, Myogelosen, Muskelatrophie oder Muskelfaserrisse
  • Beschwerden ausgelöst durch einen erhöhten Muskeltonus wie z.B. TinnitusKopf- und Kieferschmerzen
  • Beschwerden im Bereich der inneren Organe wie Verdauungs- und Harnwegsbeschwerden

Beschwerden im Bereich des Lymphsystems

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Wirbelsäulen-Beschwerden, Impingementsyndrom, Arthrose der Gelenke, rheumatische Beschwerden
  • im gynäkologischen Bereich bei Menstruations- oder Schwangeschaftsbeschwerden 
  • Narbenbehandlungen (frische, verheilte Narben nach Operationen)
  • nach einem Trauma, nach Prellung, Zerrung mit Hämatombildung und Schwellung